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Das sind die besten 10 Alternativen zum Pragser Wildsee
Pragser Wildsee

10 Alternativen zum Pragser Wildsee
Weil Sie diesen bereits kennen

Kristallklar und smaragdgrün liegt er da, der Pragser Wildsee in der Hochpustertaler Gemeinde Prags. Hinterm See, am Südufer, der mächtige Seekofel und feine Wiesen. Mutige, können hier sogar einen Sprung ins kalte Wasser wagen. In 1 ½ Stunden kann die „Perle der Dolomitenseen“ umrundet werden, oder man leiht sich ein nostalgisches Ruderboot aus und fühlt sich dabei ein klein wenig wie in einem alpinen Venedig.

Aber die Dolomiten, die 2009 von der UNESCO als Welterbe anerkannt wurden, sind nicht „nur“ der Pragser Wildsee. Es gibt noch zahlreiche andere schöne Orte die einen Traumurlaub in den Dolomiten perfekt machen. Wir haben sie zusammengestellt, die 10 besten Alternativen zum Pragser Wildsee. Orte, wo die Landschaft und die herrlich frische Luft Balsam für die Seele sind, die atemberaubende Panoramablicke zu bieten haben, die für einzigartige Erlebnisse sorgen und die kein Treffpunkt von Selfie-Touristen sind.

1

Das Würzjoch

Ein Ausflug auf das 2.003 m hoch gelegene Würzjoch, am Fuße des eindrucksvollen Peitlerkofels ist ein Muss. Das Würzjoch, das im Sommer vom Gadertal und von Villnöss aus erreichbar ist, ist nicht so populär wie andere Passstraßen in den Dolomiten, dafür geht es dann hier oben etwas ruhiger zu. Besonders der Weg von Villnöss herauf, gehört unserer Ansicht nach, zu den schönsten im gesamten Dolomitenraum. Die kurvenreiche Straße führt zwischen Wälder und Almwiesen hindurch und bietet wunderbare Ausblicke. Am Pass angelangt, ist man umgeben von Bergen, von den Lüsner Bergen im Norden und der Peitlerkofelgruppe im Süden. Und wer noch gerne wandert, der kann hier Panoramafahrt, Wanderung oder auch nur Spaziergang herrlich kombinieren. Spaziergänger genießen den Panoramablick auf den Peitlerkofel von der Ütia de Börz aus, Wanderer machen sich auf zur Peitlerscharte (2.357 m) um dann in Serpentinen und über den drahtseilgesicherten Aufstieg auf den 2.875 m hoch gelegenen Peitlerkofel weiterzuwandern. Im Winter ist das Würzjoch nur von der Gadertaler aus erreichbar.

2

Der Karer See

Genannt wird er auch der „Regenbogensee“ oder der „Märchensee“: der Karer See, gelegen im Eggental auf 1.519 m. Einst wohnte im See eine Meerjungfrau, in die sich ein Zauberer unglücklich verliebt haben soll. Umgeben von Nadelbäumen und den schönsten alpinen Gipfeln von Rosengarten und Latemar, die sich im See spiegeln, kann der See auch umrundet werden. Er ist nur 300 m lang und etwa 130 m breit, relativ klein also. Für die Umrundung brauchen Sie deshalb auch nur 30 bis 45 Minuten. Im Frühjahr, zur Schneeschmelze erreicht der See seinen Höchststand mit etwa 21 m Tiefe, im Herbst sinkt dieser auf 6 m ab. Der See liegt direkt neben der Karerseestraße und kann auch im Winter umrundet werden.

Karer See

3

Das Heilig Kreuz Hospiz

Eine Traumlandschaft, hier auf 2.045 m Meereshöhe, inmitten des Naturparks Fanes-Sennes-Prags. Einst führte hier, wo heute die Heilgkreuzkofelhütte steht, Graf Volkhold aus St. Lorenzen ein Einsiedlerleben. Er war es auch, der den Bau der Kirche, die 1484 geweiht und 1660 vergrößert wurde, veranlasste. Im Innenraum befinden sich schöne Fresken und eine Statue von Jesus mit dem Kreuz. Die danebenliegende Hütte, sie diente einst dem Messner, wurde Anfang des 18. Jahrhunderts zur Unterbringung der vielen Pilger umgebaut und ist heute eine beliebte Einkehrmöglichkeit, wo man einen der besten Kaiserschmarren verkosten kann. Eine der schönsten Wanderungen führt von St. Kassian in 2 ½ Stunden hinauf zum Hospiz. Man erreicht die Heilgkreuzkofelhütte aber auch mit dem Sessellift und kann dann gleich von oben das sagenhafte Panorama genießen.

4

Die Bischofsstadt Brixen

Die größte Stadt im Eisacktal, Brixen, ist immer einen Besuch wert. Die herrliche Lage im Eisacktaler Mittelgebirge und das milde Klima, ermöglichen hier auch schon Obst- und Weinanbau. Prunkvolle Bürgerhäuser, verwinkelte Stadtgassen, moderne Geschäfte, kleine Läden, zahlreiche Kirchen und Kapellen verleihen der Bischofsstadt ein wunderbares Flair. Besonders lohnenswert ist die Besichtigung des aus der Barockzeit stammenden Brixner Doms! Daneben liegt gleich die Hofburg, die bis 1973 Sitz der Bischöfe war. Heute ist sie Sitz des Krippen- und Diözesanmuseums und ebenso zur Besichtigung zugänglich. Und nach dem Rundgang durch die Altstadt bieten zahlreiche Lokale herzhafte Gerichte aus der Südtiroler Küche oder natürlich auch leichte mediterrane Kost. Dazu empfiehlt sich dann ein Glas Südtiroler Wein – vielleicht darf es ja ein Müller Thurgau sein?

Brixen

5

St. Johann in Ranui

Nicht nur bei Fotographen ist das Ranui Kirchl eines der beliebtesten Fotomotive in Südtirol. Wie könnte es auch anders sein: die kleine Kirche im Vordergrund, inmitten herrlicher Wiesen, dahinter der Wald und die mächtigen Geislerspitzen. Die barocke Kirche St. Johann in Ranui mit ihrem Zwiebelturm und dem schindelgedeckten Dach steht in Villnöss, im Talschluss und gehört zum Ranuihof. Auf der Fassade der Eingangsseite ist ein Fresko des Kirchenpatrons, des heiligen Johannes Nepomuk, abgebildet. Auch im Inneren ist ihm ein Bilderzyklus an den Seitenwänden gewidmet. Schönster Schmuck des Kirchleins ist allerdings der Altar mit den Altarbildern. Wer den Zugang bis vor die Kirche sucht – die Kirche selbst ist geschlossen - muss dafür Eintritt zahlen, führt der Weg doch quer über die Wiesen, die bewirtschaftet werden. Allerdings ist der Blick auch vom Fotopoint am Zaun oder vom gegenüberliegenden kleinen Hügel aus einmalig.

6

Die Gschnagenhardt Alm

Urig – und direkt unter den Geislerspitzen gelegen: die Gschnagenardt Alm auf 2.006 m Meereshöhe. So nah wie hier, fühlen Sie sich den gigantischen Geislerspitzen nirgendwo sonst. Die Almhütte ist über mehrere Wanderwege aus erreichbar – der schönste führt vom Parkplatz Zanser Alm über den Adolf Munkelweg. Auch über die Forststraße ab Ranui ist die Alm erreichbar. Hausgemachter Kuchen, hausgemachte Säfte, bodenständige Gerichte aus Südtirols Küche stillen auch den großen Hunger. Danach laden die Wiesen rings um die Hütte ein zum Entspannen und das Naturkino zu genießen. Nur eines ist schade: es gibt keine Übernachtungsmöglichkeit, also heißt es am späten Nachmittag wieder Abschied nehmen von diesem traumhaften Ort.

7

Das Schlernhaus

Er ist schon beeindruckend: der Schlern, aber man muss ja nicht gleich ganz hinauf auf den „Petz“, den höchsten Punkt vom Schlern um ein fantastisches Panorama genießen zu können. Man kann dies auch vom Schlernhaus aus, dem „Schloss in den Bergen“ tun. Und man kann die Wanderung (von Seis, Bad Ratzes, Völs und von Tiers aus möglich) auch ordentlich abkürzen und mit der Seilbahn nach Kompatsch fahren und dann den Panoramalift weiter zur Bergstation des Sessellifts nehmen. Danach heißt es wandern – bis zur Saltner Schwaige und weiter zum Schlernhaus (Gehzeit circa 3 h). Das Schlernhaus befindet sich eigentlich nur wenige Meter unterhalb des Gipfels und bietet einen traumhaften Ausblick auf Rosengarten und Latemar. Unser Tipp, buchen Sie eine Übernachtung in der Schlernhütte und brechen Sie für den Sonnenaufgang auf zum Gipfel.

8

Drei Zinnen Umrundung

Natürlich, wandern in alpiner Kulisse ist die Freizeitaktivität Nr. 1 in den Dolomiten. Und dafür haben wir etwas Besonderes ausgesucht: die Umrundung der Drei Zinnen - ein Muss für jeden Dolomiten-Urlauber. Die Drei Zinnen haben eine magische Anziehungskraft, und das nicht nur weil sie das Wahrzeichen der Dolomiten sind. Sie sind auch ein tolles Fotomotiv und die Umrundung, ausgehend von der Auronzohütte auf 2.320 m, ist nicht so schwer. An der Südseite der Drei Zinnen geht es vorbei bis zur Lavaredohütte und auf den Paternsattel. Dort scheinen die Drei Zinnen zum Greifen nah. Weiter geht es dann zur Dreizinnenhütte und über die Lange Alm zurück zum Ausgangspunkt.

Drei Zinnen Umrundung

9

Das Gsiesertal

Ein ursprünglicher und natürlicher Charme, den das Gsiesertal bewahrt hat, und vor allem für alle die Ruhe und Entspannung suchen, genau der richtige Ort in den Dolomiten. Das Gsieser Tal ist knapp 23 Kilometer lang und zweigt bei Welsberg in nördliche Richtung ab. Das erste Dorf im Tal ist Pichl, mit der schönen Pfarrkirche zum Heiligen Nikolaus, danach folgen Sankt Martin, das mittlere der drei Dörfer und im Talschluss St. Magdalena. Malerische Bauernhöfe, die sich hier bis hinauf auf 1.500 m Meereshöhe hinziehen, die vielen Almen, die teilweise auch im Winter geöffnet haben, über Forstwege recht einfach zu erreichen sind und mit Knödel und Gulasch, Schlutzkrapfen, Gerstesuppe, Kaiserschmarrn, Apfelstrudel und Strauben aufwarten … ein Stück Unberührtheit und ganz viel Natur, die Sie im Gsiesertal begeistern wird.

Gsiesertal

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Die Marmolata

Ja, wahrscheinlich haben Sie auf diesen Tipp schon gewartet: die Marmolata. Der höchste Berg in den Dolomiten muss unter den 10 Alternativen zum Pragser Wildsee einfach genannt werden. Ganze 3.343 m ist sie hoch und befindet sich zwischen dem Fassatal im Trentino und dem Val Cordevole in der Provinz Belluno. Und Dank Seilbahnunterstützung braucht man auch nicht lange um selbst einmal auf diesem majestätischen Dolomitenberg zu stehen. Von der Malga Ciapela in der Provinz Belluno führt die Seilbahn hinauf auf die Punta Rocca, auf 3.265 m. Die Bergstation liegt genau gegenüber der Punta Penia, dem höchsten Gipfel der Marmolada. Bei der Bergstation befindet sich auch eine schöne Aussichtsterrasse, die höchstgelegenste in den Dolomiten. Interessant ist ein Ausstieg auch bei der zweiten Seilbahnstation, der Serauta, dort befindet sich ein Gebirgskriegsmuseum. Auch im Winter ist die Seilbahn geöffnet und ladet alle Skifahrer zur 12 km langen Abfahrt zur Malga Ciapela ein.

Marmolata

 

Ruth
Geschrieben von Ruth Taschler Die Themen „Reisen, Urlaub und Südtirol“ mag Ruth nicht nur bei ihrer Arbeit als Text Artist. Auch privat nutzt sie so gut es geht ihre Zeit um immer wieder neue Ecken in Südtirol und in den Dolomiten kennen zu lernen und gemeinsam mit ihrem Sohn zu entdecken. Am liebsten fährt sie in die Gegend rund um Meran. Dort ist sie aufgewachsen, dort mag sie besonders das Klima, die mediterrane Landschaft, den Duft von Äpfeln, Berg und Stadt. Im Winter aber, ist sie am liebsten in den Dolomiten unterwegs zum Skifahren. Sellaronda, Faloria, Kronplatz, Helm … am besten jedes Wochenende ein anderes Skigebiet.
 

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